Für alle Wetter gewappnet

Was ist eigentlich die natürliche Ausrichtung von Bäumen? Horizontal oder vertikal?

Diese Frage konnte sich mir wirklich in der letzten Woche in Essen stellen. Nach dem unglaublichen Unwetter vom Pfingstmontag sah es hier aus wie auf einem Schlachtfeld – einerseits erschreckend, andererseits auch faszinierend. Die Kraft der Natur hat mich nachhaltig beeindruckt!

Kurioserweise wollte ich genau an dem Montag um 20 Uhr mit meinen Yogis/Yoginis rausgehen. Die Wettervorhersagen wareb ziemlich widersprüchlich, doch mein Bauchgefühl hat es mich absagen lassen – im Nachhinein danke ich meinem Schutzengel! Schutzengel? Hmm. Woran ich glaube, ist das was wir auf dieser Welt tun, getan haben und und passiert nicht zufällig ist – der Begriff Karma ist ziemlich überstrapaziert aber passt doch auch hier wieder. KARMA bedeutet nichts anderes als Aktion – unser Handeln hat Konsequenzen, direkte und indirekte. In dem Sinne könnte man auch argumentieren, dass das Unwetter einfach die Reaktion auf das Karma der Menschheit im Allgemeinen ist.

Im Yoga üben wir, innerlich gefestigt zu werden, sodass die Winde/Stürme/Gewitter die uns im Leben begegnen, sei es meteorisch oder auch emotional uns nicht umhauen – dass wir nicht umknicken, wie die zahllosen Bäume beim Orkan, sondern einerseits biegsam wie der Bambus mit den Kapriolen mitschwingen können und trotzdem dabei fest und solide wie ein Berg sind.
Denn genau so wie das Unwetter, das plötzlich und in seiner vollen Brutalität auf uns traf, funktioniert auch das Leben – konstanter, meist schlagartiger Wandel.

Namasté
Patricio

Beitragsbild: Dry Thunderstorm by Bidgee (Wikimedia)