Ändere etwas an dir vs. Lerne dich selbst verstehen

Kann man sich im Leben eigentlich wirklich „fundamental“ ändern?

Konditionierungen durch die Gesellschaft,deine Familie, Genetik und Karma… unsere gesamte Umwelt prägt uns, und Schwupps – sind wir erwachsen – und haben recht festgefahrene Ansichten und Verhaltensmuster, die uns sowohl helfen als auch schaden können. So ist es z.B. doch recht vorteilhaft, eine rote Ampel mit „stehen bleiben“ zu verbinden, wohingegen z.B. Phobien vor engen Räumen, Prüfungsangst und vieles mehr uns bei unserer Entwicklung behindern.

Was tun? Mit Logik alleine kommt man nicht weit – deswegen ist reines „darüber sprechen“ nicht so erfolgs-ver-sprechend. Den meisten Menschen ist es bewusst, dass sie etwas „anders machen“ müssten oder sollten, aber es fehlt an innerer Überzeugung und es mangelt am „wie“.

Und da kommt Yoga ins Spiel. Im Yoga lernt man, seine Muster zu erkennen und Mittel, um aus dem Zyklus auszubrechen. Zudem lernst du dich im Yoga Schritt für Schritt immer besser selbst kennen, der Nebel lichtet sich langsam und du siehst recht klar, was du im tiefsten Inneren deines Herzens möchtest, du erkennst deine Ängste und Hemmnisse und stellst fest, wie wenig sie eigentlich mit deinem tiefsten Ich zu tun haben, dem Teil von dir, der trotz aller Widrigkeiten des Lebens unverändert bleibt.

Und das alles durch bewusstes Atmen, Bewegen und Präsent Sein. Denn wirkliche Veränderungen kommen nur aus dir selbst und deiner inneren Überzeugung.

Patrik

Bildnachweis: Change von Felix Burton (wikimedia commons)